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Bildungs- und Erholungseinrichtung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e.V.

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Berichte vergangener Veranstaltungen


Kurzer Bericht über die Veranstaltung Rochsburg spezial vom 16.11. - 19.11.17 in der Aura-Pension Villa Rochsburg

Vom 16.11. - 19.11.17 trafen sich 15 Interessierte, die andere Länder und Regionen näher kennenlernen wollten.
In diesem Jahr war Polen an der Reihe mit seiner Geschichte, Kultur, seinen Städten und seiner Landschaft.
Es wurde uns durch die Familie Mertens, die diese Tage organisiert hat, Wissenswertes und Interessantes vermittelt.

Der Tag begann mit der Nationalhymne von Polen, zuletzt konnten wir alle mitsummen.
Die Küche der Villa verwöhnte uns mit Speisen und Getränken, die landestypisch für Polen sind. Es wurden viele deftige Speisen mit viel Wein- bzw. Sauerkraut serviert. Auch rote Beete war vertreten in Form einer Suppe. Bei Dessert und Kuchen wurde viel Mohn verwendet.
Auch wenn es für uns ungewöhnlich war, hat es uns allen geschmeckt.
Vielen herzlichen Dank an die Küche.

Am Samstagabend ging es mit den Villa-Bussen nach Zwickau zu einem Deutsch-Polnischen Begegnungszentrum. Dort waren wir zu Gast bei einem Tanz- und Folkloreabend.
Besonders gefreut haben wir uns, dass wir in der ersten Reihe sitzen durften und die Tänzerinnen und Tänzer zu uns kamen, damit die teilnehmenden Blinden die Trachten berühren konnten. So bekamen sie auch einen Eindruck davon, wie sie gekleidet waren und wie viel Arbeit und Mühe in so einer Tracht steckt.
Anschließend gab es noch ein typisch polnisches Essen, zu dem wir eingeladen waren.

Wir haben an diesen Tagen einiges über das Land Polen, seine Kultur, seine Geschichte und seine Küche erfahren und möchten uns ganz herzlich bei Familie Mertens für die Mühe bedanken, die sie sich gemacht hat, diese Tage interessant zu gestalten.
Auch herzlichen Dank an die Villa-Frauen, die uns wieder hervorragend bekocht, begleitet und chauffiert haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste "Rochsburg spezial" vom
15.11. - 18.11.18 bei dem wir Großbritannien näher kennenlernen möchten.

Sigried Asch, Teilnehmerin






Bericht vom 25. Skatturnier des BSVS in der Aura-Pension "Villa Rochsburg" vom 03.11. bis 05.11.17

30 Teilnehmer, die aus sieben Bundesländern anreisten, ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, um bei dem besonderen Jubiläumsturnier mit dabei zu sein. Damit konnte der erstmals im Jahr 2014 aufgestellte Rekord erreicht werden.
Das bedeutete für das Villa-Team viel Geschicklichkeit bei der Organisation zu beweisen. Es mussten nicht nur einige Gäste in umliegenden Quartieren, wie der Ferienwohnung von Müllers, der Pension „Pilz“ und der Gästewohnung im Gartencafé von Familie Schievelbein untergebracht werden, sondern auch im Haus war es notwendig, sich auf die hohe Teilnehmerzahl einzustellen. Aufgestellt werden mussten auch im Aufenthaltsraum, der an diesem Wochenende sowohl zum Skatspielen und zur Einnahme der Mahlzeiten genutzt wurde, zusätzlich Tische und Stühle.

Bis zum späten Freitagnachmittag waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist.
Auftakt dieses Wochenendes war ein gemeinsames Abendessen um 18:00 Uhr. Begrüßt wurden wir auf das Herzlichste von der Leiterin der Einrichtung, Frau Friedemann und dem langjährigen Organisator dieser Veranstaltung, Herrn Schenker. Beide brachten ihre ganz besondere Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Skatfreundinnen und –freunde der Einladung gefolgt waren und einige zum Teil einen weiteren Weg bis Rochsburg auf sich genommen haben. Im Anschluss daran ging Henri Schenker kurz auf die Geschichte dieses Turniers ein. So gelang es auch in den Jahren 1998 bis 2001, als die Villa mit Fördermitteln des Freistaates einer umfassenden Sanierung unterzogen worden ist, einen anderen Austragungsort zu finden. Ein entscheidender Schritt war, dass, neben weiteren Skatwochenenden, die vom DBSV bzw. anderen Landesverbänden im Laufe eines Jahres organisiert werden, unser Sächsisches Skatturnier seit dem Jahr 2008 als Ranglistenveranstaltung des DBSV aufgenommen wurde.
Im Auftrag der Landesvorsitzenden, Frau Fischer, übergab Herr Mehnert als Mitglied des Landesvorstandes an Herrn Schenker eine Glückwunschkarte und bedankte sich bei allen Organisatoren, einschließlich dem engagierten Team der Villa, die in all den Jahren zum guten Gelingen dieses Wochenendes beitrugen. So ist das Interesse in den letzten Jahren stetig gestiegen. Neben dem Spaß und der Freude an einem gemeinsamen schönen Hobby stehen nicht die Sieger oder einzelne Platzierungen im Vordergrund, vielmehr zählt der olympische Gedanke: "Dabei sein ist alles".

Nachdem die Schreiber an den 10 Spieltischen gesetzt worden sind, konnte jeder Skatfreund ein Los ziehen. Darauf war in Punktschrift vermerkt, an welchem Spieltisch der/die Einzelnen Platz nehmen mussten. Aus Zeitgründen entschied sich die Turnierleitung dafür, zehn Tische einzurichten, an denen jeweils zu dritt geskatet wurde.
Aus Gründen der Platzkapazität konnten maximal acht Tische im Speise- und dem benachbarten Aufenthaltsraum untergebracht werden. Weitere Austragungsorte waren die Sitzecke in der ersten Etage und die ehemalige Bibliothek im Obergeschoss des Hauses.

Wie bei allen Ranglistenturnieren, wird die erste Serie immer am Freitagabend ausgetragen, während die nächsten beiden Runden am Samstagvormittag bzw. –nachmittag gespielt werden. Darüber hinaus gehört zum Austragungsmodus, dass in den beiden letzten Runden die Skatfreunde entsprechend ihrer Platzierung an den einzelnen Tischen gesetzt werden.

Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück begann die zweite Runde am Samstagmorgen um 09:00 Uhr. Zuvor wurden die Platzierungen nach dem Ende der ersten Runde bekanntgegeben.
Nach einem reichhaltigen Mittagsmenü entschlossen sich viele zu einem ausgiebigen Spaziergang durch das Dorf, während andere die Pause nutzten, um sich ein wenig zu entspannen. Die Temperaturen waren außergewöhnlich mild.

Die dritte und zugleich letzte Runde begann ab 14:30 Uhr. Bevor die Karten neu gemischt wurden und das Reizen und Stechen, wie es in der Sprache des Skatspielens heißt, an allen Tischen fortgesetzt wurde, informierte uns Hartmut Sommer aus Niederrau bei Meißen über die vorläufige Platzierung nach den ersten beiden Runden.
Zwischendurch hatte jeder Gelegenheit, sich zu stärken. Bereitgehalten wurde von den Mitarbeiterinnen des Hauses Kaffee, hausgebackener Kuchen oder Eisspezialitäten.

Gegen 19:45 Uhr war es soweit: Henry Schenker ergriff das Wort und kürte die Sieger dieses Turniers. Die drei Erstplatzierten erhielten neben einem Geldpreis einen Wanderpokal und Medaillen, die von der Leiterin, Frau Friedemann, und der stellvertretenden Einrichtungsleiterin, Frau Hippold, überreicht worden. Weitere Geldpreise wurden für die Plätze vier bis 10 ausgeschüttet.
Sieger wurde Claus Klüglich mit 4.044 Punkten. Bester Sachse wurde Gerhard Leubert aus Dresden. Für ihn reichte es am Ende zu Platz zwei mit einer Punktezahl von 3.751. Dritte wurde Silvia Schnele mit 3.710 Punkten. Alle weiteren Ergebnisse dieses und anderer Skatturniere können Interessenten gern unter der Internetadresse https://www.dbsv.org/skat-ergebnisse.html einsehen.
Eine besondere Überraschung gibt es seit einigen Jahren. Für all jene, die keinen vorderen Platz belegen konnten und somit leer ausgingen, können, wem das Losglück hold ist, ihren gezahlten Einsatz zurückbekommen. Fortuna spielte in diesem Jahr eine Teilnehmerin aus Thüringen.

Wie bei fast allen Veranstaltungen oder Seminaren in unserer Begegnungs-, Beratungs- und Erholungsstätte, kam der gegenseitige Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Sowohl in den Spielpausen und an den beiden Abenden saßen die Meisten bis nach Mitternacht im Speise- oder Aufenthaltsraum gemütlich zusammen.
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück begaben sich alle auf die Reise in ihre Heimatorte.

Unser Dank gilt neben dem Villa-Team, das für ausgezeichnete Rahmenbedingungen zur Durchführung dieses Events sorgte, insbesondere auch den Schreibern und weiteren Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre.

aufgestellt
Dietmar Mehnert






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